Immer häufiger werden heute Aussagen verbreitet, die auf den ersten Blick harmlos oder sogar wünschenswert erscheinen. Einige Beispiele:
- Süßstoffe gelten pauschal als unbedenklich
- Schwere Lasten aus dem Rundrücken zu heben sei völlig risikofrei
- Eine große Portion Pasta spät abends sei sogar empfehlenswert
Solche Aussagen gewinnen Reichweite, weil die Algorithmen Plattformen bevorzugen, die polarisieren oder einfache Botschaften senden. Studien oder „Expertenmeinungen“ werden dann oft selektiv eingesetzt, um diese Inhalte scheinbar zu untermauern.
Das Problem ist nicht das einzelne Verhalten, sondern der Kontext, in dem solche Empfehlungen konsumiert werden.
Ein Großteil der Menschen, die diese Inhalte aufnehmen, ist weder stoffwechselgesund, noch umfassend belastbar oder ausreichend informiert. Die Botschaft „alles ist erlaubt“ klingt verlockend – vor allem, wenn man auf der Suche nach Abkürzungen ist.
Wenn man lange genug in der Praxis ist, weiß man: Zu jedem Argument findet sich ein Gegenargument. Nicht immer, weil es stichhaltig ist, sondern oft, um Aufmerksamkeit zu erzeugen und Zweifel wachzuhalten.
Nach über 40 Jahren Training, Ausbildung und Coaching kann ich sagen:
Einige Prinzipien bleiben stabil, auch wenn der Zeitgeist sie regelmäßig infrage stellt. Die eingangs genannten Beispiele gehören nicht zu den Empfehlungen, die sich über Jahrzehnte hinweg bewähren.
Langfristiger Erfolg, gerade im Bezug auf das erreichen sportlicher Ziele oder das verändern der eigenen Körperzusammensetzung, basiert nicht auf kurzfristigen Vereinfachungen.
Er basiert auf angepassten, bewährten Konzepten:
- gezielte Belastung (wie das umfassende Aufwärmen vor einer sportlichen Betätigung & das intensive und fokussierte Training),
- konsequente Regeneration,
- ein gesundes und gepflegtes Mikrobiom
- und das Wissen, dass Fortschritt Zeit und Struktur braucht.
Dein Idealcoach


